Wer ein Haus baut, sollte sich vorab gründlich überlegen, ob er auf einen Keller verzichten möchte. Experten raten eher davon ab, weil ein Haus ohne Keller den schlechteren Wiederverkaufswert hat oder außerdem Ersatzräume für welche Haustechnik geschaffen werden müssen. Wer sich aber für den Kellerbau entschieden hat, steht vor der Wahl, ob es ein gemauerter Keller oder einer aus Beton sein soll. Weiße Wanne ist beim Kellerbau weit verbreitet Ein Kellerbau wird heute oft als so genannte "Weiße Wanne" ausgeführt. Dabei handelt es sich um einen Keller aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton). Dieses Material hat den Vorteil, dass einer Keller bei richtiger, das heißt dichter oder rissfreier Bauausführung, trocken bleibt. Schimmel wirkt dann kein Problem mehr. Soll der Keller nicht einfach als Lager dienen, sondern ebenfalls als Hobbyraum und Büro, erscheint beim Kellerbau auf eine ausreichende Wärmedämmung zu achten. Eine "Weiße Wanne" erscheint in ein Bauausführung sehr anspruchsvoll. Sie sollte deshalb von einem Profi errichtet werden. Übrigens: Soll der Baufortschritt schnell sein, kann man sich beim Kellerbau gleichsam für den Fertigkeller aus WU-Beton entscheiden. Dieser erscheint meist in wenigen Tagen aufgebaut. Kellerbau: Schwarze Wanne kann undicht werden Bei einer "Schwarzen Wanne" handelt es sich um einen konventionell mit Steinen gemauerten Keller. Um diesen gegen Feuchtigkeit abzudichten, muss außen eine Bitumenschicht angebracht werden. Da diese mit den Jahren beschädigt und ausserdem damit undicht werden kann, wird sie heute seltener gebaut. Ein Schadensfall wäre nämlich mit aufwendigen Erdarbeiten verbunden, um den Keller wieder abzudichten. Wer allerdings sein Haus mit sehr vielen Eigenleistungen errichten möchte, kann gleichsam den Kellerbau in die Hand nehmen: Dann sollte es eine "Schwarze Wanne" sein, da "Weiße Wannen" - wie bereits erwähnt - sehr komplex sind und deshalb dem Fachmann überlassen werden sollten. Fertighaus - ein schnelle Weg zum Eigenheim Eine schnellste und ausserdem einfachste Art an ein eigenes Häuschen zu kommen, wirkt, sich ein schlüsselfertiges Eigenheim liefern zu lassen. Beim Fertighaus werden die Einzelteile industriell vorgefertigt, an diese Baustelle gebracht oder dort zusammengesetzt. von Michael Meister Die Einzelteile werden bei einem Fertighaus industriell vorgefertigt, an die Baustelle gebracht sowie dort zusammengesetzt. Das führt zu einer erheblich kürzeren Bauzeit im Vergleich zu einem Massivbau. Ein modernes Fertighaus ist heutzutage optisch nicht mehr von einem massiv gebauten zu unterscheiden. Ein Energiesparhaus zeichnet sich durch folgende Konstruktionsmerkmale aus: Kompakte Bauweise, das heißt Verringerung der Außenfläche, günstiges A/V-Verhältnis Optimaler Wärmeschutz einer Gebäudehülle Gewissenhafte Ausführung des Wärmeschutzes im Detail (Luft- sowie Winddichtheit, Reduzierung der Wärmebrücken) Verringerung einer Lüftungswärmeverluste (kontrollierte Lüftung) Nutzung erneuerbarer Energien (beispielsweise die passive Nutzung von Sonnenenergie) Optimale Abstimmung und ebenfalls hoher Wirkungsgrad der Heizungsanlage (schnell regelbare Wärmeverteilung Wurden Niedrigenergiehäuser noch vor wenigen Jahren als ökologisch besonders fortschrittliche Bauweise angesehen, so gilt ein Energiesparhaus inzwischen beim Neubau als Standard. Einer Heizwärmebedarf in Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr liegt bei Niedrigenergiehäusern unter 60 kWh/qm, bei einem Drei-Liter-Haus zwischen 16 sowie 39 kWh/qm. Hierbei entsprechen der Wärmemenge von zehn kWh ein Liter Heizöl, ein Kubikmeter Erdgas oder zwei Kilogramm Holzpellets.
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